Verantwortung

Vor Annahme eines Klienten wird darauf geachtet, dass sein Ansuchen unvoreingenommen betrachtet werden kann und es aufgrund der eigenen Lebenserfahrung und Lebenssituation möglich ist, mit den eigenen Fähigkeiten Hilfestellung zu bieten.

Kompetenz

Der Coach hat die Aufgabe seine Tätigkeit eigenverantwortlich auf jene Handlungen zu beschränken für die er sich nach gewissenhafter Abwägung fachlich und seiner Ausbildung und seinen Erfahrungen entsprechend ausreichend qualifiziert sieht. Das Wissen und die Fähigkeiten werden zum Wohle der Klienten eingesetzt.

Aufklärungspflicht

Der Klient muss vor und während der Dauer der Beratungstätigkeit über sämtliche Sachverhalte rund um die Geschäftsbeziehung nach bestem Wissen und Gewissen aufgeklärt werden. Die Arbeitsweise wird erklärt und Teilschritte werden transparent gemacht.

Handlungsweise

Der Coach strebt danach, integer, unabhängig und unparteiisch zu handeln und Interessenskonflikte zu vermeiden. Das Vertrauensverhältnis darf nicht zur Befriedigung persönlicher Interessen ausgenutzt werden.

Qualifikation

Sie können erwarten, dass ein Coach sich selbst, sowie seine Erfahrung und Qualifikation nach bestem Wissen und Gewissen darstellt. Dies gilt auch für Fertigkeiten und Kenntnisse Dritter, die sie Ihren Kunden/Klienten weiter empfehlen. Bei fachübergreifenden Aufgaben werden die entsprechenden Fachleute (z. B. Ärzte) hinzugezogen.

Weiterbildung

Weiters besteht die Verpflichtung, sich in Fertigkeiten und Wissen fortlaufend und regelmäßig weiterzubilden.

Wahlmöglichkeit

Interventionen innerhalb eines Coaching-Prozesses werden als eine Wahlmöglichkeit und niemals als einzige und ausschließliche Lösung für ein gegebenes Problem dargestellt.

Sorgfaltspflicht

Sämtliche Anliegen des Kunden/Klienten werden vertraulich behandelt. Bei einer Weitergabe von personenbezogenen Daten muss der Klient nachweislich zugestimmt haben. Dies gilt auch für Daten, die Rückschlüsse auf die Identität zulassen.

Arbeitsbündnis

Es muss sichergestellt werden, dass den Erwartungen der Klienten/Kunden in beiderseitigem Einvernehmen entsprochen wird. Störungsanzeichen sind in supervisorischer Betreuung zu thematisieren, bzw. gegebenenfalls auch das Arbeitsbündnis verantwortungsvoll zu beenden.

Toleranz

Die Vielfalt unterschiedlicher Arbeitsstile und Zugänge verwandter Berufe sind zu respektieren.

Achtsamkeit

Der Wert und die Würde jedes Menschen, sowie seine Einzigartigkeit und sein Recht auf Selbstbestimmung und Selbstverantwortung sind zu respektieren.
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